Sämtliche Angebote erfolgen auf der Grundlage der nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Sie werden durch den Empfänger anerkannt, sofern er von diesen Angeboten Gebrauch macht, so z.B. durch Annahme einer Offerte bzw. einer Mitteilung (schriftlich oder mündlich) über des betreffende Objekt/Angebot.

1. Angebote

Wir machen die objektbeschreibenden Angaben nach bestem Wissen und so vollständig wie möglich.
Da die in unseren Angeboten enthaltenen Angaben jedoch auf Mitteilungen und Nachweisen des Verkäufers beruhen, können wir keine Haftung für deren Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen.
Irrtum und Zwischenverkauf/Vermietung bleiben vorbehalten. Die von uns veröffentlichten Abbildungen zur Darstellung der Angebotsobjekte müssen nicht maßstabsgetreu sein. Die Flächenberechnungen sind ca. Werte. Die Angebote von IMK sind freibleibend und unverbindlich. Die Exposés sind nur Vorinformationen, als Rechtsgrundlage gilt allein der notariell beurkundete Kaufvertrag

Eigentümerangaben

Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem vom Verkäufer beauftragten Dritten stammen und von ihm, dem Makler, auf ihre Richtigkeit nicht überprüft worden sind. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

Informationspflicht

Der Auftraggeber (Eigentümer) wird verpflichtet, vor Abschluss des beabsichtigten Kaufvertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners bei dem Makler rückzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch dessen Tätigkeit veranlasst wurde. Der Auftraggeber erteilt hiermit dem Makler Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in behördliche Akten, insbesondere Bauakten sowie alle Informations- und Einsichtsrechte gegenüber dem WEG-Verwalter, wie sie dem Auftraggeber als Wohnungseigentümer zustehen.

2. Vertraulichkeit und Weitergabe

Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausdrücklich für den Kunden bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung des Maklers, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte weiter zu geben. Verstößt ein Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zuzüglich Mehrwertsteuer zu entrichten.

3. Provisionsanspruch

Die Voraussetzungen für einen Provisionsanspruch sind der Abschluss eines Maklervertrages mit dem Auftrageber, die Erbringung einer wesentlichen Tätigkeit (Nachweis und/oder Vermittlung), der Abschluss des Kaufvertrages und die Kausalität zwischen der Maklertätigkeit und dem Abschluss des Hauptvertrages.

3.1 Maklervertrag

Der Maklervertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande. Tritt der Kunde von sich aus mit einem gewerbsmäßigen Immobilienmakler in Verbindung mit der Anfrage, ein bestimmtes Objekt für ihn zu suchen (Suchauftrag) oder ein Objekt aus dem Bestand nachzuweisen oder zu vermitteln, so muss der Kunde die Anfrage als Angebot zum Abschluss eines Maklervertrages mit einer dazugehörenden Provisionsverpflichtung annehmen.

Alleinauftrag

Der so genannte qualifizierte Makleralleinauftrag schränkt die Freiheit des Maklerkunden insofern und insoweit ein, als dass der Kunde für die Dauer der Laufzeit eines solchen Vertrages keine weiteren Makler hinzuziehen darf. Es wurde ausdrücklich darauf verwiesen und ausgehandelt, dass alle Interessenten an die Firma IMK verwiesen werden. Es wurde gemeinsam besprochen und vereinbart, dass kein Eigenverkauf in der Laufzeit möglich ist.

3.2 Nachweistätigkeit

Eine Nachweistätigkeit liegt vor, wenn der Makler seinem Auftraggeber Informationen gibt, so dass der Auftraggeber in konkrete Verhandlungen über den Kaufvertrag eintreten kann. Eine Nachweistätigkeit kann auch dann noch vorliegen, wenn der Kunde die nachgewiesene Immobilie oder den späteren Vertragspartner schon kannte und/oder wenn der Makler dem Kunden zusätzliche objektbezogene Informationen für den späteren Vertragsabschluss liefert.

3.3 Vermittlungstätigkeit

Eine Vermittlungstätigkeit ist gegeben, wenn der Makler im Interesse seines Auftraggebers auf den künftigen Vertragspartner im Interesse des Vertragsschlusses einwirkt.
Auf die Häufigkeit des Verhandelns kommt es nicht an, auch ein einmaliges Verhandeln mit jeder Seite kann ausreichend sein für die Begründung einer Vermittlungstätigkeit. Die Vermittlung und der Nachweis stehen also als Maklertätigkeiten gleichwertig nebeneinander.

Der Provisionsanspruch entsteht auch, wenn

  • der Vertrag aufgrund Eintritt einer auflösenden Bedingung erlischt oder ein Rücktrittsrecht ausgeübt wird, wenn die andere Partei den Rücktritt zu vertreten hat;
  • der Vertrag zu anderen als den von uns ursprünglich angebotenen Bedingungen abgeschlossen wird oder wenn er über ein anderes Objekt des von uns nachgewiesenen Vertragspartners zustande kommt, sofern das zustande kommende Geschäft mit dem von uns angebotenen wirtschaftlich identisch ist oder in seinem wirtschaftlichen Erfolg nur unwesentlich von dem angebotenen Geschäft abweicht;
  • in zeitlichem und wirtschaftlichem Zusammenhang mit dem ersten Vertrag vertragliche Erweiterungen und Ergänzungen zustande kommen;
  • ein Dritter unser Angebot aufgrund unerlaubter Weitergabe ausnutzt.

Kommt also der Ankauf (Abschluss des Kaufvertrages) eines unserer Objekte durch unseren Nachweis und/oder unsere Vermittlung zustande, wird eine Provision fällig und diese wird mit Abschluss des notariellen Kaufvertrages dem Käufer berechnet. Eine Mitursächlichkeit unserer Tätigkeit ist ausreichend. Der Provisionsbetrag ist ohne Abzug innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungserteilung zu zahlen. Mehrere Auftraggeber haften für die vereinbarte Provision als Gesamtschuldner. Nach Verzugseintritt sind Verzugszinsen in Höhe von 3,5% p.a. über dem Basissatz fällig.

Provisionspflicht besteht auch dann wenn der Ankauf/Anmietung über eine Tochter-/ Beteiligungsgesellschaft bzw. eine dem Angebotsempfänger angeschlossene Firma- auch wenn diese anders firmiert- über eine Privatperson oder über beratende Berufe abgeschlossen wird.

3.4 Kostenregelung

Die Dienstleistungen sind für die Auftraggeber innerhalb der Vertragslaufzeit grundsätzlich kostenfrei. Sollte der Vermittlungsauftrag allerdings innerhalb der Vertragslaufzeit vom Auftraggeber zurückgezogen werden, sind die Kosten gemäss § 652 Abs. 2 BGB zu erstatten. Als Aufwendungsersatz wird eine Pauschale von 6 % der zu erzielenden Provision zzgl. 19 % Mehrwertsteuer erhoben.

4. Vorkenntnis des Angebotsempfängers

Sollte Ihnen eines oder mehrere der von uns nachgewiesenen Objekte schon bekannt sein, so bitten wir Sie – spätestens innerhalb von 3 Tagen – uns unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, andernfalls gilt der Nachweis durch uns als anerkannt. Unterlässt er dies, so kann er uns gegenüber die Einrede der Vorkenntnis nicht mehr geltend machen. Falls in diesem Falle ein Vertrag zustande kommt, ist er voll provisionspflichtig.
Ein Provisionsanspruch besteht nicht wenn der Auftraggeber des Maklers nachweisen kann, dass er die ihm angebotene Vertragsgelegenheit schon kannte. Vorkenntnis als Aufhebungsgrund der Provisionsverpflichtung gegenüber dem Makler liegt jedoch nicht vor wenn der Auftraggeber im Voraus weiß, dass eine Immobilie zum Verkauf angeboten wird sondern erst wenn er aufgrund dieser Kenntnisse in der Lage wäre, ohne das Eingreifen des Maklers einen Vertrag mit dem Eigentümer zu schließen. Diese Regelung besteht allerdings nur bei einer ausschließlichen Nachweistätigkeit. Bei einer Vermittlungstätigkeit ist der/die Auftrageber/in voll provisionspflichtig.

5. Weiteres Geschäft/ Anderes Geschäft

Unser Provisionsanspruch wird nicht dadurch berührt, dass statt des ursprünglich beabsichtigten Geschäfts ein anderes zustande kommt (z.B. Kauf statt Miete oder umgekehrt), sofern der wirtschaftliche Erfolg nicht wesentlich von unserem Angebot abweicht. Das gleiche gilt, wenn mit dem Käufer bzw. Verkäufer oder dem Mieter bzw. Vermieter ein anderes Geschäft als das beabsichtigte zustande kommt.

6. Provisionssatz

Die Provision beträgt – soweit nicht anders ausgewiesen oder verhandelt – bei Verkauf von Wohn-, Gewerbe- und Renditeobjekten 5 % des erzielten Kaufpreises zzgl. Mehrwertsteuer von 19 %.

Eine später vom Kaufer geltend gemachte Minderung des Kaufpreises berührt die Höhe des Provisionsanspruches eben so wenig wie eine spätere Aufhebung des Kaufvertrages.

7. Tätigwerden für einen anderen Vertragspartner

Wir sind berechtigt, auch für den anderen Vertragsteil provisionspflichtig tätig zu werden.

8. Besichtigungen

Im Normalfall sind Besichtigungen nur nach Abstimmung und in unserer Begleitung möglich. Im Ausnahmefall können Besichtigungen mit unseren Partnern vor Ort nach vorheriger Absprache mit uns vorgenommen werden. Unsere deutsprachigen Partner werden Sie nicht nur bei den Besichtigungen begleiten sondern Ihnen auch bei der Klärung aller technischen und rechtlichen Fragen behilflich sein.

9. Vertragsverhandlungen und Abschluss

Wir sind berechtigt, beim Vertragsabschluss anwesend zu sein, ein Termin ist uns daher rechtzeitig mitzuteilen. Wir haben des weiteren Anspruch auf Erteilung einer Kopie des Vertrages und aller sich darauf beziehenden Nebenabreden. Erfolgen Vertragsverhandlungen und/oder der Vertragsabschluß ohne unsere Anwesenheit, so ist der Kunde verpflichtet, sowohl über den Vertragsstand als auch die Vertragskonditionen Auskunft zu erteilen.

Der Makler übernimmt keine Haftung für die Objekte und die Bonität der Käufer bzw. Verkäufer.

10. Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtstand ist Syke.

11. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.